Montag, 21. September 2009

Bezugsmöglichkeiten und Büchertische

Die Broschüre "Ohne Aufenthaltstitel" ist ab sofort auch hier erhältlich:

Samstag, 19. September 2009

Inhaltsverzeichnis der Broschüre

Editorial
Der „Fall“ Omofuma
„Auf der Steinebene“ – Interview Ulrike Truger
Kein Einzelfall!
„Nichts passiert von allein ...” – Interview Araba E. Johnston-Arthur
Von Marcus Omofuma zur „Operation Spring“
„Wenn ich keine Stimme habe ...“ – Interview Charles Ofoedu
Acht Jahre danach – ein Streitgespräch
Schau in die Krone ...
„Ich erlebe das jeden Tag“ – Interview Simon Inou
Verwahren und loswerden – AsylwerberInnen in Österreich
Infokasten: Schubhaft
Infokasten: Verbrechen Fluchthilfe
Kurzer Prozess im Asylbereich
Clemens Jabloner (VwGH) im Gespräch
Festung Europa
Infokasten: Asylrecht in Österreich
Ware Frau – Europa und der Frauenhandel aus Afrika

Freitag, 31. Juli 2009

Aufruf: Aktionstag gegen Abschiebungen Ende Oktober 2009

Wir leiten einen Aufruf zur Vorbereitung eines Aktionstags gegen Abschiebungen vom Flughafen Wien Schwechat weiter:
Vom Flughafen Wien-Schwechat aus starten regelmäßig Flüge, mit denen die österreichische Polizei und das Innenministerium Menschen gegen ihren Willen abschieben. Um diese Praxis zu thematisieren, dagegen zu protestieren und die Idee von Staaten und Grenzen prinzipiell in Frage zu stellen, soll Ende Oktober 2009 rund um den Flughafen ein Aktionstag für Bewegungsfreiheit stattfinden.

Info-Veranstaltungen im Vorfeld, kreative Aktionen und eine Kundgebung als Treffpunkt sind bisher vorhandene Ideen die öffentliche und mediale Aufmerksamkeit wecken und zeigen sollen, dass es Widerstand gegen die "Festung Europa" gibt. Außerdem haben wir Lust der AntiRa-Arbeit in Wien neue Impulse zu liefern.

Welche Dimension das Ganze haben wird hängt von eurer Beteiligung ab und wird bei einem Plenum am Dienstag, 4.8. um 19:30 Uhr in der Wipplingerstraße 23* besprochen.

hinkommen! mitmachen! weitersagen!

Kontakt: noborder@lnxnt.org, gpg-key schicken wir dir gerne.

*Die W23 liegt im 1. Bezirk unter der Brücke bei der sich Wipplingerstraße und Tiefer Graben kreuzen. Wenn du von der Börse aus in die Wipplingerstraße einbiegst, siehst du den Abgang zur W23 auf der rechten Seite.

31.7.: Rettet Tabiki Solifest @FLUC

Wir empfehlen: Soli-Fest für TABIKI



Fr, 31.7.2009 in FLUC Wanne
live: SALZMANN (reggae-crossover)
SCHULTERSCHLUSS (Hip Hop)

dj wolfgang schlögl [i-wolf / sofa surfers]
dj michael holzgruber [sofa surfers]
spielplatz*unendlichkeit feat. blauton&phono_aux [minimal / tech-house / progressive]
dj B*Indi [electronica / techno]

Fr, 31.7. FLUC Wanne ab 21:00

live: salzmann [reggae-crossover]
schulterschluss [hiphop]

dj wolfgang schlögl [i-wolf / sofa surfers]
dj michael holzgruber [sofa surfers]
spielplatz*unendlichkeit feat. blauton&phono_aux [minimal / tech-house / progressive]
dj B*Indi [electronica / techno]

Danke an mundoku für die tollen flyer
und danke an fluc für die location
und danke an alle anderen, die kostenlos ihre zeit und energie zur verfügung stellen für mehr kleine inseln im fluss!

Rassistisches Produkt und Werbekampagne von Unilever/Eskimo

Derzeit gehen in Österreich die Wogen hoch: Eskimo* bewirbt derzeit grossflächig eine neue Eiskreation: "Cremissimo à la Mohr im Hemd" mit dem Slogan "I will M*". Zurecht folgte darauf Protest mit der Forderung, die Kampagne zu stoppen, das Eis umzubenennen - aber auch generell der Mehlspeise jenseits vom Eis einen neuen Namen zu geben (etwa "Schokovulkan mit Schlag"). Letzteres passierte teilweise in jüngerer Vergangenheit durch AktivistInnen, die bei Speisekarten entsprechende Veränderungen eigenhändig durchführten. Unilever hat nun die Werbekampagne gestoppt, weigert sich aber bis dato, den Namen des Produkts zu ändern.
Durch den Protest fühlten sich offensichtlich viele "stolze ÖsterreicherInnen" angegriffen: Es folgte eine Flut an rassistischen LeserInnenbriefen und Emails. Eine zentrale Rolle nehmen Simon Inou und Afrikanet.info ein, dort sind auch Medienberichte und Emails dokumentiert (eine kleine Auswahl):
M* im Hemd und die rassistische Paranoia mancher "Österreicher"
Kurier: Wenn alte Worte neues Leid bringen

* Dass "Eskimo" selber ein rassistischer Begriff ist, verdeutlicht, wie Unilever mit rassistischer Sprache umgeht.